Die Hochebene der Sette Comuni (Sieben Comoine), besser unter dem Namen Altopiano di Asiago (Hochebene von Asiago) bekannt, kann in seiner morphologischen Natur als aus zwei Stufen gebildet definiert werden: eine auf einer Höhe von etwa 1.000 m ü. d. Meeresspiegel, die die Ortschaft in einer wunderschönen, sonnigen und vor den kalten Nordwinden geschützten Mulde aufnimmt, die andere, enorm, nördlicher, auf einer Höhe, die zwischen 1.500 und 2.000 ü. d. M. variiert. Die Loipen des Langlaufzentrums Gallio ziehen sich über den Gradone Nord hin und erreichen die 2.106 m des Ortigara. Das Skigebiet hat gigantische Ausmaße.

Die ersten Bewohner der Hochebene waren wahrscheinlich barbarische Völker (Kimbern). Dabei handelte es sich um Völker aus dem Norden Deutschlands, aber wahrscheinlich auch aus noch nördlicheren Ländern (Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen). Sie fielen gegen das Jahr 1000 in den nördlichen Teil Italiens ein. Später von den Römern besiegt und bedrängt trafen sie auf der Flucht hier oben auf ein ihnen bekanntes Gebiet: große Wälder mit ausgedehnten Hochebenen und Lichtungen. Sie siedelten sich dort an und wurden zu Holzfällern und Schäfern. Ihre Sprache, die eben auf die Herkunft hindeutet, war das alte Deutsch (hoch deutsch), das der in Dänemark verwendeten Sprechweise sehr ähnelte. Es muss kurz eine ziemlich seltsamerAngelegenheit in Erinnerung gerufen werden, d.h. der Besuch, den der König von Dänemark, Friedrich IV., im Jahre 1709 in diesem Gebiet unternahm. Er wurde von der Bevölkerung der Hochebene mit dem Begrüßungsruf "Hoch unser König" empfangen. In Wirklichkeit wird erzählt, dass der König bei der Rückkehr in sein Reich nach einem langen Besuch in Italien und dem Besuch zahlreicher Städte, darunter auch Vicenza, Kenntnis davon erhielt, dass eben in dem Gebiet um Vicenza eine kleine Nation existierte, die damit prahlte, vom alten Stamm der Kimbern, d.h. demselben Volk abzustammen, das in Dänemark wohnt.
Der König glaubte nicht an ihre Herkunft und Sprache und wollte persönlich die Wahrheit erfahren, indem er das Gebiet besuchte. Aus den alten Schriften geht hervor: "Diese Angelegenheit versetzte jenen König gleichzeitig in höchstes Erstaunen und sehr großes Vergnügen und er protestierte, dass man an seinem Hofe nicht so gewählt sprach".
Dieser kleine Staat auf italienischem Gebiet mit kimbrischer Sprache (hoch Deutsch) wurde für lange Zeit zur unabhängigen Republik erhoben, wie auch seine Menschen sich bis zum Fall der Republik Venedig, ihrer natürlichen Beschützerin, unverfälscht hielten.
Es muss außerdem an eine andere wichtige Tatsache erinnert werden, die das Schicksal dieses kleinen Landzipfels nordischer Art bestimmte, und zwar die totale Zerstörung, die während des Ersten Weltkrieges (1915-1918) seine Dörfer und insbesondere der Gradone Nord erfuhren, welcher Schauplatz erbitterter Kämpfe war, deren Zeichen noch gut sichtbar sind.

 











 
Loipen - Langlaufzentrum - Wo liegt es? - Wetter - WebCam - Kontakte
Centro Fondo Gallio - Altopiano di Asiago - Località Campomulo - 36032 Gallio (Vicenza) - Italia - Tel. e Fax. +39 0424 445115
www.centrofondo-gallio.com - info@centrofondo-gallio.com