|


Markierung: schwarz
Länge: 29,5 km
Höhenunterschied: 570 m
Schwierigkeit: sehr schwer
Laufzeit: 5 Stunden
Strecke von größtem Interesse, sowohl wegen der
durchlaufenen Landschaft als auch wegen der Geschichtshinweise
des erreichten Gebietes. Man fährt von der Ausgangshütte
Campomulo los (siehe Start) und mit einer leicht ansteigenden
Strecke erreicht man den Bergsattel (1624 m), dann Casara
Fiaretta (Malga dei Sogni).
Kurz darauf kommt man auf eine weite Lichtung, wo die Loipe
weitläufig wird und die bekanntesten Gipfel des Ersten
Weltkrieges den Hintergrund bilden. Eine kurze aber steile
Abfahrt, eine längerer Aufstieg und man fährt in
den Fiara-Wald. Mit einer ziemlich gemischten Strecke kommt
man zur Malga Boscosecco. Die Loipe geht ansteigend weiter,
bis man die Abzweigung erreicht, die, wenn man rechts abbiegt,
sich wieder an den Hauptweg (rot) im Gebiet von Pra Campofilone
anschließt. Man fährt links und durchläuft
die flach verlaufende Loipe mit Kurven in dem großartigen
Wald von Mitterwald, bis man nach ein paar Kilometern den
"Fontanello di Boscosecco" erreicht. Von hier aus
steigend und über Kuppen durchquert man das Gebiet der
Busa di Terre More, die Busa del Pettine und kommt zur Abzweigung
von Monte Forno. Man fährt links und steigt anfangs sanft,
später steiler in eine stimmungsvolle und wechselhafte
Landschaft hinauf bis zur Abzweigung (1937 m) am Talschluss
der Val Galmarara. Hier findet das Auge unendliche Panoramablicke.
Man hält sich rechts und nach weniger als einem Kilometer
in der Steigung und am Hang erreicht man die Abzweigung Italia
(1987 m). Hier steuert die Loipe auf den Ortigara in einer
Schneewüste durch aufeinander folgende Mulden und Kuppen
zu, an Cima XII und Cima XI entlang, umgeht den Monte Campigoletti
und erreicht ihn nach etwa 7 km (2106 m). Der Gipfel wird
von dem Gedenkstein des Italienischen Alpenjägervereins
beherrscht. Der Blick ist sehr interessant (Dolomiten). Die
Abfahrt in Richtung Malga Moline (etwa 3 km) ist als schwierig
oder sehr schwierig anzusehen und ist wegen der großen
Schwierigkeiten, auf die die Loipenspurmaschinen treffen,
nicht mechanisch angelegt.
Von Malga Moline geht es wieder abwärts zur Ausgangshütte
für die rote Loipe. Wenn der Schnee nicht trägt,
ist es vorzuziehen, die Loipe hinzu rückwärts wieder
zurückzugehen und an der Abzweigung von Monte Forno zur
Malga Moline weiterzugehen (siehe Beschreibung Valsugana-Loipe).
In diesem Falle beträgt die Loipenlänge 36 Kilometer.


|